Israelitischer Beitrag:


Psalm 34, 14-15:

Bewahre deine Zunge vor Schlechtem

und deine Lippen vor trügerischen Reden,

halte dich fern von Schlechtem,

 

und übe Gutes ohne Zaudern;

suche Frieden und verfolge ihn.

 


Psalm 46, 10-13:

Er lässt aufhören Kriege bis ans Ende der Erde,

Bogen zerbricht Er,

 

zerstückt Speere,

Kriegswagen verbrennt Er in Feuer;

 

"Lasset ab und erkennet, dass Ich Gott bin,

 

  hoch unter Völkern,

hoch auf der Erde."

 


Psalm 120, 5-7:

Erwünschter wäre es mir,

ich hätte unter Meschech geweilt,
hätte gewohnt bei Kedars Zelten.

 

Übersatt hat sich meine Seele gewohnt bei Hassern des Friedens.

 

Ich bin Friede, auch wenn ich rede.

Sie sind des Krieges.

 


Rabbinische Erklärung von Levitikus (3. Mose) 26,3-6:

 

,,Man könnte sagen: Es gibt zu essen und zu trinken,

aber das ist alles nichts, wenn es keinen Frieden gibt.

 

Darum sagt die Torah,

nachdem sie den greifbaren Lohn für das Einhalten der Gebote aufgezählt hat:

 

Und ich werde Frieden im Lande geben:

denn der Frieden wiegt alles auf.“

 


Rabbinische Weisheit:

Fürchte dich nicht vor dem Anderen,

weil er anders ist als du.

 

Zwischen Menschen gibt es viel mehr Gemeinsamkeiten

als Unterschiede.

 

Was die Unterschiede betrifft,

betrachte sie als Haken, die uns zusammenhalten.

Unterschiede sind unsere größten Gemeinsamkeiten.

 


Friedensgebet:

HERR, DU EWIGER,

 

Fülle mit deinem Geist die Menschen in unserem Land

und die Menschheit auf der ganzen Welt.

 

Und führe uns zusammen in deinem ewigen Frieden.