Buddhistische Beiträge:


Theravada:

 

Was immer es an Lebewesen gebe,

ob sie umherziehn mögen oder sesshaft seien,
klein, mittel oder hochgewachsen,
schwächlich, handfest oder stark,

vor Augen oder im Verborgenen,

hier in der Nähe oder fern daheim,

geboren oder erst noch im Entstehen –

die Wesen alle mögen glücklich sein!

Gleich einer Mutter, die den eigenen Sohn,
den einzigen beschützt mit ihrem Leben,

sollen gegenüber allen Wesen sie

den Geist von Schranken freizumachen streben.

 

(Metta Sutta, Sutra von der Güte)

 

 


Mahayana:

 Die vier Großen Gelübde

Zahllos sind die Lebewesen,
ich gelobe, sie alle zu retten.

Grenzenlos sind eitle Verhaftungen,
ich gelobe, sie alle zu lassen.

Unzählbar sind die Tore der Wahrheit,

ich gelobe, sie zu durchschreiten.

Unübertroffen ist der Weg des Erwachens,
ich gelobe, ihn zu gehen.